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15. Oktober 2011
Bericht SVSE Radmeisterschaft Oberbottigen vom 13. August 2011
 

Die 33. SVSE-Radmeisterschaft wurde wiederum auf der altbewährten Rundstrecke in Oberbottigen bei Bern durchgeführt. Die Rundstrecke von 17 Km mit der giftigen Steigung kurz vor dem Ziel ist allen bestens bekannt, fand die Meisterschaft doch bereits zum 7. Mal auf dieser Strecke statt. Leider war die Beteiligung der SVSE – Fahrer mit 11 Startenden (davon keine einzige Frau) sehr schwach und vermutlich ein Minus-Rekord in der Geschichte der Meisterschaft. Auch die Beteiligung der Soldaneller war mit 3 Fahrern so klein wie noch nie. Die Eisenbahner starteten wie immer im Feld der Hobby-Fahrer auf die 3 Runden mit einer Gesamtdistanz von 51 Km. Dank der Renn – Neutralisation bis zum Ende der ersten Steigung nach dem Start blieb das Feld von 62 Fahrern auf der ersten Runde geschlossen, wobei das Tempo von Anfang an recht hoch war. Das Ziel bei diesem Rennen ist immer, möglichst viele Kräfte für die harte Steigung vor dem Ziel zu sparen, da die Entscheidung ausnahmslos dort fällt. Und so teilte sich nach der ersten Runde an dieser Steigung auch das Feld und es blieb eine Gruppe von ca. 25 Fahrern übrig an der Spitze. Das Tempo blieb konstant sehr hoch, so dass die abgehängten Fahrer keine Chance hatten, nochmals aufzuschliessen. Nach einigen erfolglosen Angriffen kam es wieder so, dass das Spitzenfeld nach 3 Runden geschlossen in die letzte Steigung fuhr und sich dort auseinanderriss. Von den SVSE – Fahrern kämpfte sich der junge Damiano Fattini – der zum ersten Mal am Start war – am Besten hoch und überquerte die Ziellinie als 10. des Rennens knapp vor dem letztjährigen Eisenbahner – Meister Stéphane Benoit. Auf Gesamtrang 20 folgte mit dem Schreibenden der dritte Eisenbahner kurz vor Peter Büchler auf Gesamtrang 24. Der dritte Soldaneller Hansjörg Feurer beendete das Rennen ebenfalls gut  als siebter Eisenbahner auf Gesamtrang 38. In den Kategorien reichten diese Leistungen zu Rang 1 und 3 durch Peter und Hansjörg bei den Herren 2 sowie Rang 3 durch Marcel bei den Herren 1. Diese Podestplätze sind aber leider nicht mehr so erwähnenswert, da bei diesen Teilnehmerzahlen über die Hälfte aller Startenden auf dem Podest stehen…

Trotzdem Gratulation den Soldanellern zu den guten Leistungen! Wäre schön, wenn nächstes Jahr wieder ein paar neue oder ehemalige Fahrer den Weg nach Oberbottigen finden würden. Interessant zum Zuschauen sind bei diesem Anlass übrigens auch die nationalen Elite – Rennen der Frauen und Männer, die auf derselben Rundstrecke stattfinden.

Marcel Koller
 
 
 
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